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Mehr als heftig – Rotavirus-Erkrankungen bei Babys
Da sind sich Eltern einig: Babys mit schwerem Durchfall und Erbrechen sind ein Bild des Jammers. Und die Eltern sind mit Wickeln, Trösten und löffelweisem Füttern von Elektrolytlyösung, die rasch Wasser und Salze ersetzen soll, quasi rund um die Uhr beschäftigt. Zur intensiven Pflege kommt die Sorge um ein möglicherweise hoch fieberndes und unruhiges Kind. Der Rat des Kinderarztes sollte nicht erst dann eingeholt werden, wenn das Kind nichts mehr bei sich behält oder Zeichen des Austrocknens zeigt wie eine trockene Zunge oder eingefallene Augen. Dann heißt es nur noch „rasch in die Klinik“. Verlaufen Durchfallerkrankungen derart schwer, stecken sehr häufig Rotaviren dahinter.

 Warum sind Rotavirus-Erkrankungen gerade bei Babys so aggressiv? Professor Dr. Hans-Iko Huppertz, Direktor von der Prof.-Hess-Kinderklinik am Klinikum Bremen-Mitte, erklärt: „Rotaviren nutzen die Zellen der Dünndarmschleimhaut, um sich darin zu vermehren. Durch giftige Substanzen sterben die Zellen ab. Sozusagen überschießend wird neue Schleimhaut gebildet und in der Folge zuviel Flüssigkeit in den Darm abgegeben. Folgen sind schwere Durchfälle mit erheblichem Wasserverlust, durch den natürlich auch lebensnotwendige Salze verloren gehen. Gerade bei Säuglingen und jungen Kleinkindern kann der hohe Flüssigkeitsverlust sehr rasch zum Austrocknen und somit zu bedrohlichen Situationen führen. Diese Kinder sehen wir dann in der Klinik, etwa 22.000 sind es in Deutschland jährlich.“

 Impfung möglich, aber noch nicht empfohlen Nach Daten aus der REVEAL-Studie haben in Deutschland 66 Prozent der Kinder unter fünf Jahren, die mit einer akuten Durchfallerkrankung in eine Klinik eingewiesen werden, eine Rotavirus-Infektion. „Wir haben festgestellt, dass durch Rotaviren verursachte Erkrankungen schwerer verlaufen als Magen-Darm-Infektionen durch andere Erreger.“, berichtet Professor Huppertz. Neben dem Durchfall sind auch Lethargie, Fieber über 38 Grad und Erbrechen bei Infektionen mit Rotaviren häufiger zu beobachten; diese Symptome halten meist auch länger an als bei anderen Infekten. Im seltenen, aber schlimmsten Fall können bei Rotavirus-Erkrankungen durch den starken Salz- und Wasserverlust sogar das Gehirn oder die Nieren geschädigt werden. Nicht zuletzt deshalb befürworten viele Kinderärzte die Rotavirus-Schluckimpfung für Babys im Alter von 6 bis spätestens 26 Wochen, die die Kleinen sicher vor schweren Rotavirus-Erkrankungen behütet. Bisher ist die Impfung aber außer in Sachsen noch nicht Bestandteil des Impfkalenders für Säuglinge. Dennoch brauchen Eltern auf diesen Schutz für ihr Kind nicht zu verzichten, schätzungsweise jedes zehnte Baby bekommt den Impfstoff schon heute. Wegen der Kostenübernahme sollten Eltern sich an ihre Krankenkasse wenden, denn einige Kassen tragen auch diesen Extra-Schutz. (pgk)
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